Martin Heim: „Anfang im Neuschnee.“


„In meinen 20 Waterjet-Jahren“, erinnert sich Betriebsleiter Martin Heim, „gab es dramatische, aber auch amüsante Momente.“ Am Anfang stand, dramatisch, das Verschwinden seines damaligen Arbeitsplatzes. Ein Konkurs. Zu Walter Maurers jungen Waterjet wurde er durch einen damaligen Waterjet Mitarbeiter vermittelt. „Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Arbeitstag. Zuerst war es dramatisch. Dann amüsant.“ Am 2. Januar 1995 sollte sein Arbeitsverhältnis mit Waterjet beginnen. Da der Berchtoldstag im Kanton Bern traditionell ein gesetzlicher Feiertag ist, vergewisserte sich Martin Heim beim Chef persönlich, ob dieser sich nicht im Datum geirrt hätte. Walter Maurer antwortete darauf in einer Selbstverständlichkeit, das am 2. Januar natürlich gearbeitet werde. So kämpfte sich Martin Heim am frühen Morgen des besagten 2. Januars durch einen halben Meter Neuschnee – und stand natürlich vor verschlossenen Türen. Heutzutage würde man das Smartphone zücken, aber Mitte der Neunziger Jahre hatten erst Bankdirektoren ein Natel. Nach einer kalten halben Stunde kehrte er unverrichteter Dinge nach Hause zurück. Als Martin Heim als Operator begann, hatte die Firma sieben Angestellte und erst vier Maschinen. Heute beschäftigt Waterjet fast viermal so viele Leute; die Zahl der Maschinen liegt bei achtundzwanzig Stück. An den Kauf einer dieser Maschinen kann sich Martin Heim besonders gut erinnern: Walter Maurer hatte sich damals entschieden, sämtliche liquiden Mittel der Firma in eine Innovation zu investieren und informierte seinen Operator, dass sie in drei Tagen in die USA fliegen würden mit einem Ziel: dem Kauf einer 3D-Maschine. So weit so gut, hätte er bloss einen Pass besessen. Martin Heim stand vor der Herausforderung, sich innnert drei Tagen einen Pass zu organisieren. Neben dem Pass mussten auch die Flugtickets sehr kurzfristig gekauft werden. So blieben den beiden Ketten-Rauchern nur noch Sitze im Nichtraucher-Abteil des Flugzeuges. Wenige Monate später reiste Martin Heim nochmals in die USA zur Weiterbildung an der neu erworbenen Maschine. Seine damaligen Englischkenntnisse sind mit „minimal“ am besten umschrieben. Er kompensierte dieses Manko mit einem 7-stündigen Crash-Kurs und ging auf die Reise. Sie war erfolgreich. Seit 15 von 20 Jahren ist Martin Heim nun Betriebsleiter am Hauptsitz in Aarwangen. Sein von Vertrauen und Transparenz gezeichnetes Verhältnis zu Waterjet wird wohl am besten sichtbar, wenn man bedenkt, dass Martin Heim bis heute immer noch auf seinen „offiziellen“ Arbeitsvertrag wartet. Freilich ist alles wesentliche geregelt, aber dies zeigt indirekt ein Charakteristikum der Firma: das Umfeld ist familiär und gegenseitiges Vertrauen geniesst damals wie heute einen hohen Stellenwert.

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